Die Geschichte des Seelandheims

Entstehung und Gründung des Seelandheims

Das Seelandheim wurde im Jahre 1876 gegründet und hat sich seither zu einem zukunftsorientierten und modernen Heimbetrieb gewandelt. Zur Finanzierung des Seelandheims mussten Gemeinden verschiedener Amtsbezirke Aktien à Fr. 1'000.- zeichnen. Ein Jahr später hatten sich 58 Einwohner- und Burgergemeinden zum Beitritt entschlossen und es konnten insgesamt 161 Aktien gezeichnet werden. Am 14. Februar 1876 entschied die neu gebildete Delegiertenversammlung, das Worbenbad zum Preis von Fr. 130'000.- zu erwerben. Erfreulicherweise stieg nach der Betriebsaufnahme die Zahl der Gemeinden, die dem damaligen Gemeindeverband beitraten, stetig an und belief sich im Jahre 1886 auf 87 Gemeinden.

Gemeindeverband Seelandheim Worben

Dank der Juragewässerkorrektion begann sich die wirtschaftliche Situation im Seeland rasch zu verbessern. Davon profitierte auch das Seelandheim. Die Institution vergrösserte den Landwirtschaftsbetrieb zusehends, so dass er zu einer wichtigen Einnahmequelle wurde. In den Jahren 1954 bis 1964 erfolgte ein vom Kanton Bern finanzierter, umfassender Umbau des ganzen Heims. Gleichzeitig wurden Name und Rechtsform angepasst. Es entstand eine öffentlich-rechtliche Institution mit dem Namen „Seelandheim Worben“, getragen vom gleichnamigen Gemeindeverband. Bis im Jahr 2013 gehörten diesem Verband 76 Einwohner- und sechs Burgergemeinden aus den Ämtern Aarberg, Biel, Büren, Erlach, Laupen und Nidau an. 1979 lebten bis zu 500 betagte Personen im Seelandheim.

Im Jahr 2013 wurde die Rechtsform erneut angepasst. Der Gemeindeverband wurde in die Aktiengesellschaft „Seelandheim AG“ umgewandelt mit den zwei Betrieben Seelandheim und Hospice Le Pré-aux-Boeufs. Durch die Umwandlung wurden die rund 70 Gemeinden zu Aktionären.